Project report
A conceptual framework for analyzing child well-being in the digital era based on panel data across Europe (Di-C-WELL)
Lynda M. Sagrestano, Sabine Düval, Michael Feldhaus, Mathias Huebener, Susanne Kuger et al. ·
Summary
Written by AI, not yet AICS's view · claude-haiku-4-5-20251001The Di-C-WELL project develops a conceptual framework to analyze how digitalization affects child well-being across Europe. Digitalization creates both risks and opportunities for children's health and development, but understanding these effects is hampered by lack of comparable longitudinal data across countries. The framework integrates psychological, sociological, educational and economic theories to examine child well-being across multiple contexts including family, peer relationships, schools, and neighborhoods. The project aims to guide future panel studies using harmonized measures and study designs, requiring new data infrastructure focused on children and youth across Europe.
Key points
- Digitalization and digitality present both risks and opportunities for children's health and well-being
- Lack of comparable cross-country longitudinal data hinders understanding of child development in Europe
- The framework integrates multiple disciplines: psychology, sociology, education, and economics
- Analysis spans multiple levels: family, peers, institutions (schools), and broader environments (neighborhoods, regions)
- Implementation requires new data infrastructure in European countries focusing on children and youth
Limitations
This is a conceptual framework document rather than empirical research, so it does not provide evidence of what actually works to improve child well-being or how digitalization actually affects children. It describes intentions and design for future studies rather than presenting findings from implemented interventions or completed research.
Abstract
Die Entwicklung und Erziehung von Kindern hat sich durch die fortschreitende Digitalisierung (der Prozess der Einführung digitaler Technologien, um die Art und Weise, wie Dinge getan werden, zu verändern) und Digitalität (wie digitale Technologien Erfahrungen und Kultur prägen) erheblich verändert, was sowohl Risiken als auch Chancen für die Gesundheit und das Wohlbefinden von Kindern mit sich bringt. Das Verständnis der kindlichen Entwicklung und des Wohlbefindens in Europa wird jedoch durch einen Mangel an vergleichbaren Längsschnittdaten zwischen den Ländern erschwert. Dieser Beitrag stellt einen konzeptionellen Rahmen (Di-C-Well) vor, der als Leitfaden für zukünftige Panelstudien zum Wohlbefinden von Kindern im digitalen Zeitalter dienen soll. Der konzeptionelle Rahmen Di-C-Well integriert Schlüsselaspekte verschiedener theoretischer Modelle, um die Multidisziplinarität des Projekts widerzuspiegeln. Er kombiniert Elemente aus der Psychologie, Soziologie, Pädagogik und Wirtschaftstheorie, um mehrere Analyseebenen zu integrieren und die Untersuchung der Entwicklung des Wohlbefindens von Kindern und der Wirkungsmechanismen in verschiedenen zwischenmenschlichen Kontexten, einschließlich Familie (z. B. Eltern und Geschwister), Beziehungen zu Gleichaltrigen, institutionellen (z. B. Lernen) und weiteren Umgebungen (z. B. Nachbarschaft, Region). Der Rahmen soll als theoretisch fundierter Ausgangspunkt für die Analyse des Kindeswohls im digitalen Zeitalter dienen und Möglichkeiten für koordinierte, länderübergreifende Forschung unter Verwendung harmonisierter Maßnahmen und Studiendesigns aufzeigen. Um diese Ziele zu erreichen, sind in allen europäischen Ländern neue Dateninfrastrukturen erforderlich, die den Schwerpunkt auf Kinder und Jugendliche legen.